Informationen zu Berlin

Berlin ist die Bundeshauptstadt in Deutschland und mit rund 3,5 Millionen Einwohnern auch die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands. Berlin ist ein eigenständiges Bundesland, das komplett vom Land Brandenburg umschlossen ist.

Potsdammer Platz in Berlin

Berlin verfügt über ein großes Bus- und Bahnnetz, das sich sehr für die Stadterkundung lohnt. Am 12. Dezember 2004 wurden von der BVG so genannte "Metro-Linien" bei Bus ("MetroBus") und Straßenbahn ("MetroTram") eingeführt. Diese fahren tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt, haben jedoch trotz des Namens "Metro-..." nichts mit der U-Bahn zu tun.

Empfehlenswert für Besucher ist eine Fahrt mit den BVG-Buslinien 100 oder 200, die vom Alexanderplatz bis zum Zoologischen Garten an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei führen. Für den Nachtverkehr existieren diverse Nachtbus- und Nachtstraßenbahnlinien, die auch in der Woche in der Regel zwischen 1 und 5 Uhr im 30-Minuten-Takt fahren. Am Wochenende fahren die meisten S- und U-Bahnlinien die ganze Nacht hindurch, auf die werktägliche Betriebspause zwischen 1 und 4.30 Uhr wird also Verzichtet. Für den Nachtverkehr sind keine gesonderten Fahrscheine notwendig.

Das Bus- und Bahnnetz Berlins ist in drei Tarifzonen A (innerhalb des Innenstadtrings), B (restliches Stadtgebiet) und C (Umland bis 15 km) gegliedert. Der Übersichtlichkeit wegen existieren jedoch für nur Fahrkarten für zwei benachbarte oder alle drei Tarifbereiche, also entweder AB, BC oder ABC, der Kauf von Fahrscheinen nur für die Innenstadt ist nicht möglich. Wer neben Berlin auch Potsdam oder ander Orte im Umland (wie Königs Wusterhausen, Oranienburg oder das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen) besichtigen will, kann hierfür ABC-Fahrscheine nutzen.

Reichstag in Berlin

Berlin besitzt eine sehr große Zahl verschiedener Sehenswürdigkeiten, wobei sich die bedeutendsten in den beiden Stadtzentren sowie im Gebiet um den Potsdamer Platz befinden. Die bekanntesten, die bei einem Berlinbesuch nicht fehlen dürfen, sind das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, das Holocaust Mahnmal, das Rote Rathaus, der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie die Schlösser Charlottenburg und Bellevue. Darüber hinaus existieren jedoch auch in den Außenbezirken viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Altstadt Spandau, das Schloss Köpenick oder die "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn.

Auch in Berlin gilt die staatliche Beschränkung der Ladenöffnungszeiten, wobei speziell in der östlichen Innenstadt die meisten Geschäfte montags bis sonnabends bis 20 Uhr geöffnet haben. Aufgrund einer Sonderregelung hat das Kulturkaufhaus Dussmann an der Friedrichstraße an diesen Tagen sogar bis 22 Uhr geöffnet. In den östlichen Innenstadtbezirken existieren darüber hinaus so genannte Spätverkaufsstellen, die zu etwas höheren Preisen auch nach dem offiziellen Ladenschluss noch Waren des täglichen Bedarfs verkaufen.

Die wichtigsten Kaufhäuser Berlins sind das Kaufhaus des Westens (KaDeWe), das Lafayette und die Galeria Kaufhof am Alexanderplatz. Diese Häuser besitzen auch ein reichhaltiges Souvenir- und Feinschmeckersortiment. Dabei kaufen im KaDeWe und im Lafayette primär Touristen und wohlhabendere Berliner ein, während sich in der Galeria Kaufhof Touristen und Berliner treffen. Die Galeria Kaufhof am Alexanderplatz wird jedoch aktuell umgebaut, so dass hier mit einer weniger angenehmen Einkaufsklima zu rechnen ist.

Quelle: Wikipedia